Der
Aufbruch
in eine neue Heimat!
August
1950
Geheime
Wehmut!
Die
alte Wohnung ist zu räumen, es gibt nicht viel zu schleppen
als
nur einen Koffer
in der Hand und mich.
Es
weht der Geist aus alten Tagen hier steht der Tisch und dort der Schrank,
von
Raum und Zeit umgeben, der alte Stuhl sie teilten einst mein Leben
unbegrenzt
meine glückliche Kinderwelt.
Meinen
massiven Holzschlitten
der
in der Ecke stand,
und
mein lieber Geisbock der mich ansah als ich ihn mit meinen
kleinen
Kinderhänden zum Abschied über seinen Kopf streichelte.
Im
Damals liegt so viel begraben, was noch vom Aufbruch hergerührt.
Da
finden wir in alten Zeiten, das Damals ward der Grund gelegt
für
jede unsrer Eigenheiten, für alles, was das Herz bewegt.
Es
ist nicht leicht, nur noch vom "Weißt - du - noch?"
zuleben,
so wie es manchmal meine Mutter tat,
an
des versunknen Tages Statt:
Und
dennoch möchten wir den Trost nicht missen.
Er
wirft noch einen Schein von Licht,
wenn
unser Tag schon in den Abend mündet,
hinein
in unser fast verlornes Wissen,
von
dem die Seele manchmal träumend spricht.
Es
war eine weite Reise und ein sehr heißer Sommertag
als
meine Mutter und ich am Abend in
angekommen
sind. Meine neue fremde Heimat, umgeben von
fremden
Häusern und großen Straßen,
kein
Waldesweg umsäumten meine Füße.
Der
Adolfsturm
und Eingang zum Burggarten:
dieser
führte mich durch dieses besagte Burgtor indem wir
in
einen der Burghäuser wohnten.
Fortan
wurde dieser Burggarten mit seinem Turm mein Spielgefährte.
Und
auch bis in den späteren Jahren, dort konnte ich die Ruhe
finden
die ich doch sehr oft suchte.
Die
Türme:
Ach,
wie ließen Wind und Stürme rings den Himmel einsam sein,
ragten
Kuppeln nicht und Türme gleichnishaft in ihn hinein!
Türme,
die ins Blaue steigen, nehmen unseren kleinen Mut,
während
sie nach oben zeigen, mit hinauf in ihre Hut.
Turmhoch
bist du überlegen dem Verzagt sein und der Angst,
wenn
du nur nicht ständig wegen lauter Kleinigkeiten bangst.
Willst
du dich an Höheres wagen, brauchst du Stand und Festigkeit.
Gleich
dem Turm mußt du entsagen wechselhaftem Geist der Zeit.
Hoch
hinaus in Träumen schweben, wird dir nicht gefährlich sein,
richtest
du dir nur dein Leben festgefügt wie Türme ein.
Gilt
es einst, dich loszusagen, strebend fort aus Raum und Zeit,
mußt
du nur die Türme fragen nach dem Weg der Ewigkeit.
Von
Elli Michel
So
oft ich konnte führte mich der Weg dorthin
und
wenn mich meine Mutter suchte, wußte sie schon wohin.
Im
gleichem Jahr
1950 im August bekam ich auch einen
neuen
Vater
Dezember
1950
kam ich in Erholung zum zunehmen,
meine
Mutter meinte "ich sei zu dünn".
Konnte
ich nie nicht nach empfinden.
Nach
der Erholung steckte sie mich in einen Kindergarten
in
diesen ich nicht gerne ging.
Nach
einem halben Jahr hatte sie ein Einsehen mit mir
und
ich brauchte nimmer dort hin zu den schrecklichen Erzieherinnen.
Im
April
1952
begann mein 1.Schultag
und
noch im 2. Schuljahreszeugnis stand geschrieben
"Christina
stört fortwährend den Unterricht".
Konnte
ich garnicht verstehen*g*
War
ich doch so ein aufgewecktes Kind und wollte doch alles wissen!
1952
bekam ich einen Bruder pottenhäßlich,
er
hatte keine Haareauf dem Kopf und schrie rund um die Uhr.
Seinen
Schnuller mußte ich fortwährend suchen, und schon damals
hatte
ich mir geschworen, "sollte ich auch einmal Kinder bekommen,
die
können schreien wie sie wollen, sie bekommen keinen".
Und
wie sollte es anders sein?
1954
bekam ich noch einen Bruder, ach herje. Hatte ich mir so sehr ein
Schwesterchen
gewünscht, denn mit Buben kann man doch nichts anfangen.
Und
so ging ich weiter in die Schule, war auch brav und es folgte
nieee
mehr ein Eintrag.
Meine
Geschwister nahm ich mit in den Burggarten und auf den Turm.
Meine
Schulkameraden, ich stehe gleich vorne 3. rechts,
schon
da übte ich mich mir meine Haare selbst zu schneiden
wie
man schlecht ersehen kann, - Bild schon zu alt.
Neben
mir rechts meine beste Freundin
Angelika,
- sie, so wie die
meisten
Mädchen
heirateten
alle einen
Amerikaner
und weg waren sie.
Nur
ich nicht, ich blieb fein brav zu Hause.
Mitte
März
1960
wurde ich aus der Schule entlassen.
Zu
gerne wäre ich Technische Zeichnerin geworden,
um
dies zu verwirklichen hätte ich eine ganze Woche lang
in
dem Sündenbabel Frankfurt bleiben müssen,
sowie
es mein Vater ausdrückte...!
Als
alternative Friseurin - meines Vater's Kommentar dazu
lasse
ich besser weg - leider verbot mir mein Vater beides.
Eine
Lehre als Einzelhandelskauffrau konnte ich mir sehr schlecht denken
und
dennoch begann ich diese am 1. April
1960 -
Hier
der Eingang meiner kaufmännichen Berufsschule,
ich
dritte
von rechts.
Die
Zahl - Drei - scheinbar doch ein magischer Anziehungspunkt ist.
Die
Ansicht aus dem Bürofenster meiner Lehrstelle,
hässlich
nicht wahr,
aber so sahen
alle
Häuser nach dem Krieg aus, leider!
Tja,
und wie das meist zum Schluß ist, hatte mir mein Beruf
doch
noch gefallen und so blieb ich bis Juni
1965
In
der Zwischenzeit bekam ich 1962
noch einen Bruder
den
ich 6 Wochen keines Blickes würdigte
so
sauer war ich.
Man
möchte es nicht für möglich halten,
er
wurde mein Lieblingsbruder.
Mit
dieser Figur
und mit
diesem
Aussehen
(rechts) lernte ich im Juli 1964 meinen Mann kennen.
In
der Mitte meine Cousine Frieda und dessen Freundin, im Urlaub
mit
meinen Eltern bei meiner Tante in Belgien.
Im
Dezember
1966
heirateten wir.
Meine
Figur blieb mir leider nicht lange so erhalten,
und
wie sollte es anders sein, auch bei mir?
Ich
bekam einen Sohn.
Ein
riesen großer Unteschied im Gegensatz zu meiner Mutter,
es
war mein eigenes Kind.
Aber
der Wunsch nach einem Mädchen war immer noch vorhanden
und
so bangte ich zum zweiten mal.
Nicht
so wie heute, da weiß man es schon meist in den ersten Monaten,
damals
blieb die Überraschung bis zum Schluß.
Und
da ist sie die Kleine, gleich links, ach war ich glücklich
und
die Familie komplett.
Nun
ja, wie das so ist, meine Figur wurde noch zwei mal strapaziert,
mit
noch einem Buben und zuletzt mit einem Mädchen.
Guter
Rat ...
Der
Mann zähle von 1 -
11 überspringt die 12 - das ergibt ein Mädchen.
*lach*
So
klappt das lieber Vater, Du hast nur nicht richtig gezählt!
Zu
guter letzt möchte ich euch noch etwas über meine Hobbis,
Wünsche,
Musik
die ich gerne höre und meiner Malerei
berichten,
hierzu benötigt ihr Seite
3 *lächel*
