Im Schloss ist es still und der Tag vergeht Einsamkeit schleicht durch die vielen riesen Räume sucht ihr Opfer gnadenlos zieht mich hinaus und mein Herz in ihren Bann dagegen ich mich nicht wehren kann.
Die Traurigkeit, wohnt nun dort, und ist eingezogen, läßt sich nicht vertreiben, fühlt sich wohl und laugt mich aus, und ich renne hinaus.
Meine Gedanken sie kreisen, ach, nein lieber nicht waren doch manches mal sehr schöne Zeiten sag mir wo sind sie hin? Umwogen von sehr schönen Stunden reißen auf - die ach, nur allzu frischen Wunden soll'n sie doch vergänglich bleiben!
Erinnerung, nein, mag sie nicht mehr läßt den Puls nur unnötig viel schneller schlagen.
Liebe, sie fehlt und quält, ein Fremdwort in den kalt gewordenen Räumen kein Feuer mehr brennt warm und sanft wurde Scheibchenweise entfernt!
Freude - woher soll sie kommen? Ehrlichkeit, Tugend eine andere Zeit der Weg zu ihr ist noch sehr weit.
Toleranz - irgendwo zu finden ganz hinten in einer Ecke, sie sich dort vor der Menschheit verstecke. "Achtung" ist es, die der Mensch sich wünscht unbekannt in allen Ländern dieser Erde erst am Grabe sie dir gegeben werde.
Mächte der Finsternis, Träume auch genannt! Unheimliche Machenschaften in der Nacht gespenstiger Zauber wird vollbracht.
Und der Morgen hat die Nacht vertrieben, einsam stehe ich immer noch hier, schau mich um - fort sind die Mächte - welche mich ergriffen.
Gehe zaghaft ins Schloss hinein schließe Schloss und Riegel.
Draußen, vor der Tür, ich weiß, lauern sie weiter die unheimlichen Mächte, bis zur Abenddunkelheit!
Da - da, sind sie wieder!
Die Sehnsucht bleibt, nur nicht erwachen wozu auch, geht doch alles seinen Weg!
Freiheit - gejagt!
Wann hören sie auf die Träume,
ich renne weiter!
Eure Vivien
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