In - Ra - Di e
sie iss Da
verhexen.
Denn ich habe durch ihre Löcher und
gesehen, möchtest bitte hier öfters nachseh'n! Dunst ist die Welle Staub ist die Quelle; Hexen tanzen über die Felder! Nimm Dich in Acht! Eh Du erwachst, holen Dich die Hexen Heim in die Nacht!
Ich habe in kleine Löcher gesehen, wo rundherum goldene Blumen blühen, wo silberhelle Dämpfe wehen und purpurne Krusten im Ocker glühen.
Winzige Hexlein kochen darin - Fragen zu stellen hat keinen Sinn - denn ein Wunder bricht aus der Erde hervor, da, wo das Feuer die Glut verlor.
Im kleinen Schlammtopf sprudelt ein Brei, in silbernen Wannen hüpft allerlei an Blasen und Tropfen, an Perlen und Dampf - immer mit Bleiben und Ausbruch im Kampf.
Ich habe in kleine Löcher gesehen, wo goldene Feuerblumen blühen, wo der Pulsschlag der Erde zu fühlen ist, wo man alle Gewöhnlichkeiten bald vergißt,
weil Wunder nicht zu erfragen sind, weil man doch immer ist wie ein Kind, wenn das Innerste in das Äußere tritt und man erstaunt im Weltenschritt.
Hexen einmal eins
Zwei kleine Hexenfrauen, die kochten sich 'nen Brei, der Duft, der drang durchs Hexenloch, da war'n es plötzlich drei.
Vier kleine Hexenfrauen, die strickten bunte Strümpf, die Strümpf, die war'n zu groß für sie, da war'n es plötzlich fünf.
Fünf kleine Hexenfrauen, die feierten ein Fest, das Fest, das war so lang für sie, da war'n es plötzlich sechs.
Sechs kleine Hexenfrauen, die wollten Tänze üben, es fehlte nur das Tamburin, da war'n es plötzlich sieben.
Eure Chr.Vivien
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