Der Winter kommt Rauh und kalt weht es von Norden, graue Wolken hängen schwer, dürres Laub fällt von den Bäumen, wirbelt matt am Boden her. Eines Morgens in der Frühe, steigt der Nebel in die Höh‘ und von allen Bergen nieder strahlt es weiß – der erste Schnee! Hoch auf fernem Felsenthrone seht ihr ihn, den alten Mann? König Winter ist gekommen, tritt jetzt seine Herrschaft an. Schneesturm schickte er in die Täler, Bach und Fluß haucht er zu Eis, und von seiner Macht bezwungen liegt die Erde still und weiß. Eiszapfen
Rauh und kalt weht es von Norden, graue Wolken hängen schwer, dürres Laub fällt von den Bäumen, wirbelt matt am Boden her. Eines Morgens in der Frühe, steigt der Nebel in die Höh‘ und von allen Bergen nieder strahlt es weiß – der erste Schnee! Hoch auf fernem Felsenthrone seht ihr ihn, den alten Mann? König Winter ist gekommen, tritt jetzt seine Herrschaft an. Schneesturm schickte er in die Täler, Bach und Fluß haucht er zu Eis, und von seiner Macht bezwungen liegt die Erde still und weiß. Eiszapfen
Rauh und kalt weht es von Norden, graue Wolken hängen schwer, dürres Laub fällt von den Bäumen, wirbelt matt am Boden her.
Eines Morgens in der Frühe, steigt der Nebel in die Höh‘ und von allen Bergen nieder strahlt es weiß – der erste Schnee!
Hoch auf fernem Felsenthrone seht ihr ihn, den alten Mann? König Winter ist gekommen, tritt jetzt seine Herrschaft an.
Schneesturm schickte er in die Täler, Bach und Fluß haucht er zu Eis, und von seiner Macht bezwungen liegt die Erde still und weiß.
Eiszapfen
„Schaut doch unser Brünnlein an, das jetzt nimmer fließen kann! Lustige Zapfen, groß und klein, hängen rund in dichten Reihn.“ „Zapfen, sagst du? Kindlein, schau, guck doch hin so recht genau, siehst du nicht mit spitzen Mützen lauter kleine Männlein sitzen? In den Bärten, lang und weiß, hängt und glitzert helles Eis, auch die Näschen, spitz und klein, mögen wohl von Eise sein.“ „Auch ein Tröpfchen hängt daran! Ob sich’s Männlein schneuzen kann?“ Rauhreif Wie das glitzert, wie das blitzt! Schaut! Auf jedem Zweiglein sitzt Heut‘ ein Männlein winzigklein, Huschelpelz und Stachelbart, Arm und Beinchen gut verwahrt,- Wer mag wohl das Männlein sein? Über Nacht bis morgens früh gab es sich so große Müh, alle Bäume, hoch und klein, alle Ästlein, alle Titzen, selbst des feinsten Zweigleins Spitzen hüllt‘ mit Glitzerstaub es ein. Und nun sitzt’s in aller Pracht, freut sich, wie die Sonne lacht in den Eiskristallen. Flink, mein liebes Menschenkind, lauf jetzt in den Wald geschwind, dir wird’s auch gefallen! Schneekristall Siehst du’s wirbeln? Leise, leise Fallen Flocken, weiß und rein, hüllen unsre liebe Erde weich in einen Mantel ein. Und im dichtesten Gewimmel dreht es sich im leichten Tanz, auf den langen lichten Locken von Kristallen einen Kranz. Luftig wehen helle Schleier, Schnee und Sterne blitzen drein, auf und nieder und im Kreise geht es zierlich, leicht und fein. Fröhlich tanzen Flockenkinder, anmutig mit leisem Schritt über kahle, leere Felder, und der Winterwind tanzt mit! Schnee - Prinzesschen Einsam liegen Wald und Wege, dick vermummt sind Berg und Tal. Und nun schwebt das Schnee - Prinzesschen aus dem hohen Wolkensaal. Freundlich breiten sich die Äste für Prinzesschens kühlen Thron. Nur die kleine Haubenmeise ist noch scheu und fliegt davon. Halb verwundert, halb erschrocken Sieht ihr Schnee-Prinzesschen nach. „Kommt schon wieder, kommt schon wieder!“ tröstet es der Murmelbach. Krönlein glänzt in goldenen Haaren, Wolkengrüße bringt der Wind. Ganz gewiß ist Schnee - Prinzesschen König Winters liebstes Kind. Wintermärchen Traumhaft schönes Wintermärchen heute wirst Du wieder wahr, wie ich Dich dereinst vor Jahren im Lande meiner Kindheit sah. Jedes Zweiglein, jeder Pfahl trägt ein weiches Wattehäubchen über’s weite, weiße Tal glitzern Diamantenstäubchen. Frostig klarer, blauer Himmel wölbt sich über Wald und Feld, milde strahlt die Wintersonne, zaubert uns die Märchenwelt. Mein Wunsch ans Christkind Mir ward ein Traum in der Weihnachtszeit, die Erde trug wieder ein weißes Kleid. Ich sah – wie in längst vergangnen Tagen – jeden Zaunpfahl ein weiches Häubchen tragen. Eiszapfen sah ich an Dachrinnen blitzen, die Tannen im Wald trugen schneeweiße Spitzen. Im Traum hüllte mich die Vergangenheit ein, wie schön wär's doch, wieder mal Kind zu sein. Ich ließ meinen Wunsch zum Himmel entschweben, "liebes Christkind, ich möchte doch so gerne noch einmal eine weiße Weihnacht erleben, auf verschneiten Wegen zur Christmette gehen, am frostklaren Himmel den Stern von Bethlehem seh'n, wenn über verschneite Täler und Höh'n hell die Klänge der Weihnachtsglocken weh'n. Möcht wieder mal tanzende Flocken spüren, am Fest durch den Winterwald spazieren, der, von milden Sonnenstrahlen geküßt, in ein Märchenland verzaubert ist. Sag, ist mein Wunsch denn so unbescheiden, liebes Christkind, magst du uns denn gar nicht mehr leiden? Weiße Weihnacht die liegt doch so weit, schon so weit, bleibt mein Wunsch nur ein Traum aus vergangener Zeit? " von Liesel Reinert Ich wünsche mir ein Schaukelpferd Ich wünsche mir ein Schaukelpferd, 'ne Festung und Soldaten Und eine Rüstung und ein Schwert, Wie sie die Ritter hatten. Drei Märchenbücher wünsch' ich mir Und Farben auch zum Malen Und Bilderbogen und Papier Und Gold - und Silberschalen. Um weiße Tiere auch von Holz Und farbige von Pappe, Um einen Helm mit Federn stolz Und eine Flechtemappe. Ein Domino, ein Lottospiel, Ein Kasperletheater , Auch einen neuen Pinselstiel Vergiß nicht, lieber Vater! Auch einen großen Tannenbaum, Dran hundert Lichter glänzen, Mit Marzipan und Zuckerschaum Und Schokoladenkränzen. Doch dünkt dies alles euch zu viel, Und wollt ihr daraus wählen, So könnte wohl der Pinselstiel Und auch die Mappe fehlen. Ein Zelt und sechs Kanonen dann Und einen neuen Wagen Und ein Geschirr mit Schellen dran, Beim Pferdespiel zu tragen. Ein Perspektiv, ein Zootrop, 'ne magische Laterne, Ein Brennglas, ein Kaleidoskop - Dies alles hätt' ich gerne. Als Hänschen so gesprochen hat, Sieht man die Eltern lachen: "Was willst du, kleiner Nimmersatt, Mit all den vielen Sachen? Wer so viel wünscht", der Vater spricht's, "Bekommt auch nicht ein Achtel - Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts In einer Dreierschachtel! For You I thought of you today And said a little prayer; I feit an answer in my heart And knew that He was there. I did not ask for wealth or fame And I knew you wouldn't mind; I asked Hirn to send treasures Of a far more lasting kind. I asked that He be near you At the start of each new day To grant you health and blessings And friends to share your way. I asked für happiness für you In all things, great and small, But it was für His loving care That I prayed for most of all. Glenn Jacobs
„Schaut doch unser Brünnlein an, das jetzt nimmer fließen kann! Lustige Zapfen, groß und klein, hängen rund in dichten Reihn.“ „Zapfen, sagst du? Kindlein, schau, guck doch hin so recht genau, siehst du nicht mit spitzen Mützen lauter kleine Männlein sitzen? In den Bärten, lang und weiß, hängt und glitzert helles Eis, auch die Näschen, spitz und klein, mögen wohl von Eise sein.“ „Auch ein Tröpfchen hängt daran! Ob sich’s Männlein schneuzen kann?“ Rauhreif Wie das glitzert, wie das blitzt! Schaut! Auf jedem Zweiglein sitzt Heut‘ ein Männlein winzigklein, Huschelpelz und Stachelbart, Arm und Beinchen gut verwahrt,- Wer mag wohl das Männlein sein? Über Nacht bis morgens früh gab es sich so große Müh, alle Bäume, hoch und klein, alle Ästlein, alle Titzen, selbst des feinsten Zweigleins Spitzen hüllt‘ mit Glitzerstaub es ein. Und nun sitzt’s in aller Pracht, freut sich, wie die Sonne lacht in den Eiskristallen. Flink, mein liebes Menschenkind, lauf jetzt in den Wald geschwind, dir wird’s auch gefallen! Schneekristall Siehst du’s wirbeln? Leise, leise Fallen Flocken, weiß und rein, hüllen unsre liebe Erde weich in einen Mantel ein. Und im dichtesten Gewimmel dreht es sich im leichten Tanz, auf den langen lichten Locken von Kristallen einen Kranz. Luftig wehen helle Schleier, Schnee und Sterne blitzen drein, auf und nieder und im Kreise geht es zierlich, leicht und fein. Fröhlich tanzen Flockenkinder, anmutig mit leisem Schritt über kahle, leere Felder, und der Winterwind tanzt mit! Schnee - Prinzesschen Einsam liegen Wald und Wege, dick vermummt sind Berg und Tal. Und nun schwebt das Schnee - Prinzesschen aus dem hohen Wolkensaal. Freundlich breiten sich die Äste für Prinzesschens kühlen Thron. Nur die kleine Haubenmeise ist noch scheu und fliegt davon. Halb verwundert, halb erschrocken Sieht ihr Schnee-Prinzesschen nach. „Kommt schon wieder, kommt schon wieder!“ tröstet es der Murmelbach. Krönlein glänzt in goldenen Haaren, Wolkengrüße bringt der Wind. Ganz gewiß ist Schnee - Prinzesschen König Winters liebstes Kind. Wintermärchen Traumhaft schönes Wintermärchen heute wirst Du wieder wahr, wie ich Dich dereinst vor Jahren im Lande meiner Kindheit sah. Jedes Zweiglein, jeder Pfahl trägt ein weiches Wattehäubchen über’s weite, weiße Tal glitzern Diamantenstäubchen. Frostig klarer, blauer Himmel wölbt sich über Wald und Feld, milde strahlt die Wintersonne, zaubert uns die Märchenwelt. Mein Wunsch ans Christkind Mir ward ein Traum in der Weihnachtszeit, die Erde trug wieder ein weißes Kleid. Ich sah – wie in längst vergangnen Tagen – jeden Zaunpfahl ein weiches Häubchen tragen. Eiszapfen sah ich an Dachrinnen blitzen, die Tannen im Wald trugen schneeweiße Spitzen. Im Traum hüllte mich die Vergangenheit ein, wie schön wär's doch, wieder mal Kind zu sein. Ich ließ meinen Wunsch zum Himmel entschweben, "liebes Christkind, ich möchte doch so gerne noch einmal eine weiße Weihnacht erleben, auf verschneiten Wegen zur Christmette gehen, am frostklaren Himmel den Stern von Bethlehem seh'n, wenn über verschneite Täler und Höh'n hell die Klänge der Weihnachtsglocken weh'n. Möcht wieder mal tanzende Flocken spüren, am Fest durch den Winterwald spazieren, der, von milden Sonnenstrahlen geküßt, in ein Märchenland verzaubert ist. Sag, ist mein Wunsch denn so unbescheiden, liebes Christkind, magst du uns denn gar nicht mehr leiden? Weiße Weihnacht die liegt doch so weit, schon so weit, bleibt mein Wunsch nur ein Traum aus vergangener Zeit? " von Liesel Reinert
„Schaut doch unser Brünnlein an, das jetzt nimmer fließen kann! Lustige Zapfen, groß und klein, hängen rund in dichten Reihn.“ „Zapfen, sagst du? Kindlein, schau, guck doch hin so recht genau, siehst du nicht mit spitzen Mützen lauter kleine Männlein sitzen? In den Bärten, lang und weiß, hängt und glitzert helles Eis, auch die Näschen, spitz und klein, mögen wohl von Eise sein.“ „Auch ein Tröpfchen hängt daran! Ob sich’s Männlein schneuzen kann?“
„Schaut doch unser Brünnlein an, das jetzt nimmer fließen kann! Lustige Zapfen, groß und klein, hängen rund in dichten Reihn.“
„Zapfen, sagst du? Kindlein, schau, guck doch hin so recht genau,
siehst du nicht mit spitzen Mützen lauter kleine Männlein sitzen?
In den Bärten, lang und weiß, hängt und glitzert helles Eis, auch die Näschen, spitz und klein, mögen wohl von Eise sein.“
„Auch ein Tröpfchen hängt daran! Ob sich’s Männlein schneuzen kann?“
Rauhreif Wie das glitzert, wie das blitzt! Schaut! Auf jedem Zweiglein sitzt Heut‘ ein Männlein winzigklein, Huschelpelz und Stachelbart, Arm und Beinchen gut verwahrt,- Wer mag wohl das Männlein sein? Über Nacht bis morgens früh gab es sich so große Müh, alle Bäume, hoch und klein, alle Ästlein, alle Titzen, selbst des feinsten Zweigleins Spitzen hüllt‘ mit Glitzerstaub es ein. Und nun sitzt’s in aller Pracht, freut sich, wie die Sonne lacht in den Eiskristallen. Flink, mein liebes Menschenkind, lauf jetzt in den Wald geschwind, dir wird’s auch gefallen! Schneekristall Siehst du’s wirbeln? Leise, leise Fallen Flocken, weiß und rein, hüllen unsre liebe Erde weich in einen Mantel ein. Und im dichtesten Gewimmel dreht es sich im leichten Tanz, auf den langen lichten Locken von Kristallen einen Kranz. Luftig wehen helle Schleier, Schnee und Sterne blitzen drein, auf und nieder und im Kreise geht es zierlich, leicht und fein. Fröhlich tanzen Flockenkinder, anmutig mit leisem Schritt über kahle, leere Felder, und der Winterwind tanzt mit!
Rauhreif Wie das glitzert, wie das blitzt! Schaut! Auf jedem Zweiglein sitzt Heut‘ ein Männlein winzigklein, Huschelpelz und Stachelbart, Arm und Beinchen gut verwahrt,- Wer mag wohl das Männlein sein? Über Nacht bis morgens früh gab es sich so große Müh, alle Bäume, hoch und klein, alle Ästlein, alle Titzen, selbst des feinsten Zweigleins Spitzen hüllt‘ mit Glitzerstaub es ein. Und nun sitzt’s in aller Pracht, freut sich, wie die Sonne lacht in den Eiskristallen. Flink, mein liebes Menschenkind, lauf jetzt in den Wald geschwind, dir wird’s auch gefallen!
Wie das glitzert, wie das blitzt! Schaut! Auf jedem Zweiglein sitzt Heut‘ ein Männlein winzigklein, Huschelpelz und Stachelbart, Arm und Beinchen gut verwahrt,- Wer mag wohl das Männlein sein?
Über Nacht bis morgens früh gab es sich so große Müh, alle Bäume, hoch und klein, alle Ästlein, alle Titzen, selbst des feinsten Zweigleins Spitzen hüllt‘ mit Glitzerstaub es ein.
Und nun sitzt’s in aller Pracht, freut sich, wie die Sonne lacht in den Eiskristallen. Flink, mein liebes Menschenkind, lauf jetzt in den Wald geschwind, dir wird’s auch gefallen!
Siehst du’s wirbeln? Leise, leise Fallen Flocken, weiß und rein, hüllen unsre liebe Erde weich in einen Mantel ein. Und im dichtesten Gewimmel dreht es sich im leichten Tanz, auf den langen lichten Locken von Kristallen einen Kranz. Luftig wehen helle Schleier, Schnee und Sterne blitzen drein, auf und nieder und im Kreise geht es zierlich, leicht und fein. Fröhlich tanzen Flockenkinder, anmutig mit leisem Schritt über kahle, leere Felder, und der Winterwind tanzt mit!
Siehst du’s wirbeln? Leise, leise Fallen Flocken, weiß und rein, hüllen unsre liebe Erde weich in einen Mantel ein.
Und im dichtesten Gewimmel dreht es sich im leichten Tanz, auf den langen lichten Locken von Kristallen einen Kranz.
Luftig wehen helle Schleier, Schnee und Sterne blitzen drein, auf und nieder und im Kreise geht es zierlich, leicht und fein.
Fröhlich tanzen Flockenkinder, anmutig mit leisem Schritt über kahle, leere Felder, und der Winterwind tanzt mit!
Einsam liegen Wald und Wege, dick vermummt sind Berg und Tal. Und nun schwebt das Schnee - Prinzesschen aus dem hohen Wolkensaal. Freundlich breiten sich die Äste für Prinzesschens kühlen Thron. Nur die kleine Haubenmeise ist noch scheu und fliegt davon. Halb verwundert, halb erschrocken Sieht ihr Schnee-Prinzesschen nach. „Kommt schon wieder, kommt schon wieder!“ tröstet es der Murmelbach. Krönlein glänzt in goldenen Haaren, Wolkengrüße bringt der Wind. Ganz gewiß ist Schnee - Prinzesschen König Winters liebstes Kind. Wintermärchen Traumhaft schönes Wintermärchen heute wirst Du wieder wahr, wie ich Dich dereinst vor Jahren im Lande meiner Kindheit sah. Jedes Zweiglein, jeder Pfahl trägt ein weiches Wattehäubchen über’s weite, weiße Tal glitzern Diamantenstäubchen. Frostig klarer, blauer Himmel wölbt sich über Wald und Feld, milde strahlt die Wintersonne, zaubert uns die Märchenwelt.
Einsam liegen Wald und Wege, dick vermummt sind Berg und Tal. Und nun schwebt das Schnee - Prinzesschen aus dem hohen Wolkensaal. Freundlich breiten sich die Äste für Prinzesschens kühlen Thron. Nur die kleine Haubenmeise ist noch scheu und fliegt davon. Halb verwundert, halb erschrocken Sieht ihr Schnee-Prinzesschen nach. „Kommt schon wieder, kommt schon wieder!“ tröstet es der Murmelbach. Krönlein glänzt in goldenen Haaren, Wolkengrüße bringt der Wind. Ganz gewiß ist Schnee - Prinzesschen König Winters liebstes Kind.
Einsam liegen Wald und Wege, dick vermummt sind Berg und Tal. Und nun schwebt das Schnee - Prinzesschen aus dem hohen Wolkensaal.
Freundlich breiten sich die Äste für Prinzesschens kühlen Thron. Nur die kleine Haubenmeise ist noch scheu und fliegt davon.
Halb verwundert, halb erschrocken Sieht ihr Schnee-Prinzesschen nach. „Kommt schon wieder, kommt schon wieder!“ tröstet es der Murmelbach.
Krönlein glänzt in goldenen Haaren, Wolkengrüße bringt der Wind. Ganz gewiß ist Schnee - Prinzesschen König Winters liebstes Kind.
Wintermärchen
Traumhaft schönes Wintermärchen heute wirst Du wieder wahr, wie ich Dich dereinst vor Jahren im Lande meiner Kindheit sah. Jedes Zweiglein, jeder Pfahl trägt ein weiches Wattehäubchen über’s weite, weiße Tal glitzern Diamantenstäubchen. Frostig klarer, blauer Himmel wölbt sich über Wald und Feld, milde strahlt die Wintersonne, zaubert uns die Märchenwelt.
Traumhaft schönes Wintermärchen heute wirst Du wieder wahr, wie ich Dich dereinst vor Jahren im Lande meiner Kindheit sah.
Jedes Zweiglein, jeder Pfahl trägt ein weiches Wattehäubchen über’s weite, weiße Tal glitzern Diamantenstäubchen.
Frostig klarer, blauer Himmel wölbt sich über Wald und Feld, milde strahlt die Wintersonne, zaubert uns die Märchenwelt.
Mir ward ein Traum in der Weihnachtszeit, die Erde trug wieder ein weißes Kleid. Ich sah – wie in längst vergangnen Tagen – jeden Zaunpfahl ein weiches Häubchen tragen. Eiszapfen sah ich an Dachrinnen blitzen, die Tannen im Wald trugen schneeweiße Spitzen. Im Traum hüllte mich die Vergangenheit ein, wie schön wär's doch, wieder mal Kind zu sein. Ich ließ meinen Wunsch zum Himmel entschweben, "liebes Christkind, ich möchte doch so gerne noch einmal eine weiße Weihnacht erleben, auf verschneiten Wegen zur Christmette gehen, am frostklaren Himmel den Stern von Bethlehem seh'n, wenn über verschneite Täler und Höh'n hell die Klänge der Weihnachtsglocken weh'n. Möcht wieder mal tanzende Flocken spüren, am Fest durch den Winterwald spazieren, der, von milden Sonnenstrahlen geküßt, in ein Märchenland verzaubert ist. Sag, ist mein Wunsch denn so unbescheiden, liebes Christkind, magst du uns denn gar nicht mehr leiden? Weiße Weihnacht die liegt doch so weit, schon so weit, bleibt mein Wunsch nur ein Traum aus vergangener Zeit? " von Liesel Reinert
Eiszapfen sah ich an Dachrinnen blitzen, die Tannen im Wald trugen schneeweiße Spitzen. Im Traum hüllte mich die Vergangenheit ein, wie schön wär's doch, wieder mal Kind zu sein.
Ich ließ meinen Wunsch zum Himmel entschweben, "liebes Christkind, ich möchte doch so gerne noch einmal eine weiße Weihnacht erleben, auf verschneiten Wegen zur Christmette gehen, am frostklaren Himmel den Stern von Bethlehem seh'n, wenn über verschneite Täler und Höh'n hell die Klänge der Weihnachtsglocken weh'n.
Sag, ist mein Wunsch denn so unbescheiden, liebes Christkind, magst du uns denn gar nicht mehr leiden? Weiße Weihnacht die liegt doch so weit, schon so weit, bleibt mein Wunsch nur ein Traum aus vergangener Zeit? "
von Liesel Reinert
Ich wünsche mir ein Schaukelpferd, 'ne Festung und Soldaten Und eine Rüstung und ein Schwert, Wie sie die Ritter hatten. Drei Märchenbücher wünsch' ich mir Und Farben auch zum Malen Und Bilderbogen und Papier Und Gold - und Silberschalen. Um weiße Tiere auch von Holz Und farbige von Pappe, Um einen Helm mit Federn stolz Und eine Flechtemappe. Ein Domino, ein Lottospiel, Ein Kasperletheater , Auch einen neuen Pinselstiel Vergiß nicht, lieber Vater! Auch einen großen Tannenbaum, Dran hundert Lichter glänzen, Mit Marzipan und Zuckerschaum Und Schokoladenkränzen. Doch dünkt dies alles euch zu viel, Und wollt ihr daraus wählen, So könnte wohl der Pinselstiel Und auch die Mappe fehlen. Ein Zelt und sechs Kanonen dann Und einen neuen Wagen Und ein Geschirr mit Schellen dran, Beim Pferdespiel zu tragen. Ein Perspektiv, ein Zootrop, 'ne magische Laterne, Ein Brennglas, ein Kaleidoskop - Dies alles hätt' ich gerne. Als Hänschen so gesprochen hat, Sieht man die Eltern lachen: "Was willst du, kleiner Nimmersatt, Mit all den vielen Sachen? Wer so viel wünscht", der Vater spricht's, "Bekommt auch nicht ein Achtel - Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts In einer Dreierschachtel! For You I thought of you today And said a little prayer; I feit an answer in my heart And knew that He was there. I did not ask for wealth or fame And I knew you wouldn't mind; I asked Hirn to send treasures Of a far more lasting kind. I asked that He be near you At the start of each new day To grant you health and blessings And friends to share your way. I asked für happiness für you In all things, great and small, But it was für His loving care That I prayed for most of all. Glenn Jacobs
Ich wünsche mir ein Schaukelpferd, 'ne Festung und Soldaten Und eine Rüstung und ein Schwert, Wie sie die Ritter hatten. Drei Märchenbücher wünsch' ich mir Und Farben auch zum Malen Und Bilderbogen und Papier Und Gold - und Silberschalen. Um weiße Tiere auch von Holz Und farbige von Pappe, Um einen Helm mit Federn stolz Und eine Flechtemappe. Ein Domino, ein Lottospiel, Ein Kasperletheater , Auch einen neuen Pinselstiel Vergiß nicht, lieber Vater! Auch einen großen Tannenbaum, Dran hundert Lichter glänzen, Mit Marzipan und Zuckerschaum Und Schokoladenkränzen. Doch dünkt dies alles euch zu viel, Und wollt ihr daraus wählen, So könnte wohl der Pinselstiel Und auch die Mappe fehlen. Ein Zelt und sechs Kanonen dann Und einen neuen Wagen Und ein Geschirr mit Schellen dran, Beim Pferdespiel zu tragen. Ein Perspektiv, ein Zootrop, 'ne magische Laterne, Ein Brennglas, ein Kaleidoskop - Dies alles hätt' ich gerne. Als Hänschen so gesprochen hat, Sieht man die Eltern lachen: "Was willst du, kleiner Nimmersatt, Mit all den vielen Sachen? Wer so viel wünscht", der Vater spricht's, "Bekommt auch nicht ein Achtel - Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts In einer Dreierschachtel!
Drei Märchenbücher wünsch' ich mir Und Farben auch zum Malen Und Bilderbogen und Papier Und Gold - und Silberschalen.
Um weiße Tiere auch von Holz Und farbige von Pappe, Um einen Helm mit Federn stolz Und eine Flechtemappe.
Ein Domino, ein Lottospiel, Ein Kasperletheater , Auch einen neuen Pinselstiel Vergiß nicht, lieber Vater!
Auch einen großen Tannenbaum, Dran hundert Lichter glänzen, Mit Marzipan und Zuckerschaum Und Schokoladenkränzen.
Doch dünkt dies alles euch zu viel, Und wollt ihr daraus wählen, So könnte wohl der Pinselstiel Und auch die Mappe fehlen.
Ein Zelt und sechs Kanonen dann Und einen neuen Wagen Und ein Geschirr mit Schellen dran, Beim Pferdespiel zu tragen.
Ein Perspektiv, ein Zootrop, 'ne magische Laterne, Ein Brennglas, ein Kaleidoskop - Dies alles hätt' ich gerne.
Als Hänschen so gesprochen hat, Sieht man die Eltern lachen: "Was willst du, kleiner Nimmersatt, Mit all den vielen Sachen?
Wer so viel wünscht", der Vater spricht's, "Bekommt auch nicht ein Achtel - Der kriegt ein ganz klein wenig Nichts In einer Dreierschachtel!
For You I thought of you today And said a little prayer; I feit an answer in my heart And knew that He was there. I did not ask for wealth or fame And I knew you wouldn't mind; I asked Hirn to send treasures Of a far more lasting kind. I asked that He be near you At the start of each new day To grant you health and blessings And friends to share your way. I asked für happiness für you In all things, great and small, But it was für His loving care That I prayed for most of all. Glenn Jacobs
I thought of you today And said a little prayer; I feit an answer in my heart And knew that He was there. I did not ask for wealth or fame And I knew you wouldn't mind; I asked Hirn to send treasures Of a far more lasting kind. I asked that He be near you At the start of each new day To grant you health and blessings And friends to share your way. I asked für happiness für you In all things, great and small, But it was für His loving care That I prayed for most of all. Glenn Jacobs
Glenn Jacobs