Eine kleine Hexe feiert Weihnachten,
hat sehr viel zu tun.

Diese zauberhafte Geschichte wurde geschrieben von
der Autorin aus Belgien - Lieve Beaten.
Übersetzung von Angelika Kutsch
Verlag Friedrich Oetinger – Hamburg
ISBN 3-7891-6341-4

 

Habe sie für dich, für euch so belassen,
die zauberhaften Bilderchen ebenso.
Wünsche nun sehr viel Weihnachtszauber beim leseln.
Und so fängt die Geschichte an.

Es ist Weihnachten und draußen ist es fürchterlich kalt.
„Komm, Miez“, sagt die kleine Hexe Lisbet, „jetzt schmücken
wir unseren Tannenbaum.
Der muss fertig sein, wenn die Weihnachtshexe kommt und
uns ein Geschenk bringt.“
Plötzlich klopft es an der Tür.

Klopf, klopf, klopf.
Die Weihnachtshexe!
„Hallo, Lisbet. Ich habe eine Überraschung für dich“, sagt die Weihnachtshexe.

„Jetzt schon?“, fragt Lisbet. 
„Könntest du auf meine kleine Nichte Trixi aufpassen?

Ich hab heute viel zu tun.“ 
„Äh … na klar“, sagt Lisbet. „Komm nur herein, Trixi.
Du kannst mir helfen den Tannenbaum zu schmücken.“

Aber das Hexenkind möchte lieber fliegen lernen. 
Klirr, da fällt eine Kiste voll Weihnachtsschmuck auf den Boden.

So werde ich nie fertig, denkt Lisbet. 

Dann will das Hexenkind doch helfen den Tannenbaum zu

schmücken, 
aber das geht nicht so schnell. Da klopft es am Fenster.
Klopf, klopf, klopf.
„Oje“, ruft Lisbet.
„Das ist bestimmt die Weihnachtshexe und der Tannenbaum ist immer noch
nicht fertig!“
„Brrr … hallo, Lisbet. Es schneit so schrecklich. 
Können wir uns bei dir aufwärmen?“
„Äh … na klar“, sagt Lisbet. „Kommt nur herein,
liebe Bärenhexen. 


Dann könnt ihr mit der kleinen Trixi spielen bis die Weihnachtshexe kommt.“

Jetzt kann Lisbet den Tannenbaum in Ruhe fertig schmücken.
Sie hängt gerade die

Glöckchen auf,  da klopft es schon wieder.
 

Klopf, klopf, klopf.
„Oje“, ruft Lisbet.
„Das wird die Weihnachtshexe sein und ich hab noch keine Plätzchen gebacken!“

„Brrr … hallo, Lisbet. Wir erfrieren fast da draußen.

Dürfen wir uns bei dir aufwärmen?“ 
„Äh … na klar“, sagt Lisbet. „Kommt nur herein, liebe Geierhexen.

Macht es euch gemütlich. 

Wenn ihr mit der kleinen Trixi spielt, 

kann ich inzwischen die  Kekse backen.

Eine Weile später duftet es im ganzen Haus  nach Plätzchen.

Jetzt sind die Kekse fertig, denkt Lisbet. 
Kekse für die Weihnachtshexe und Kekse für den Weihnachtsbaum.

Die Katze möchte sie gar zu gerne probieren.
„Gleich“, sagt Lisbet, „die Kekse sind noch zu heiß.“

So, der Tannenbaum ist fertig. Jetzt muss Lisbet nur noch Lichter zaubern.
„Hokuspokus, guckt jetzt nicht …

Ich will einen Baum mit ganz viel Licht!“ 

„Oooooo … Was für ein wunderbarer Lichterzauber – 

Tannenbaum! 
Und wie gut es riecht.“
„Kommt“, sagt Lisbet.
„Kommt und esst.
Die Kekse sind für alle da.“
Sie sitzen ganz gemütlich beisammen 
und niemand hat die Weihnachtshexe hereinkommen hören.
„Du hast die leckersten Plätzchen und den schönsten Tannenbaum,
Lisbet", sagt die Weihnachtshexe, „und es ist wirklich lieb von dir, dass
du heute Nacht auf Trixi aufgepasst hast.
Danke schön!“



Als ihre Gäste gehen, ist es schon fast Morgen.

Lisbet winkt  ihnen zum Abschied nach, 
dann will sie endlich schlafen.

Aber hat es nicht schon wieder geklopft?

Die Weihnachtshexe ist noch einmal zurückgekommen.
„Hallo Lisbet, fast hätte ich es vergessen“, sagt sie.

„Bitte schön, dein Weihnachtsgeschenk!“
 

Lisbet strahlt vor Freude. 

Jetzt ist wirklich Weihnachten. 
 

 Kleine Fichte wie bist auch ohne Lichterglanz, wunderschön* *Weihnachtslichterglanz*Frohes sinnliches liebes Fest*wünsche ich auch Dir!